Die Akupunktur hat jedoch genau so Ihre Grenzen, wie jede andere Medizin. Sie ist beispielsweise gegen die meisten akuten Infektionen machtlos. Gegen aggressive Viren oder Bakterien kann Sie in der Regel nicht viel erreichen. Hier ist die Anwendung der Schulmedizin mit chemischen Präparaten wie beispielsweise Antibiotika notwendig. Jedoch vermag die Akupunktur hier die Abwehrkräfte und die Selbstheilungskräfte zu stärken. Weiterhin sollte man nicht unbedingt die Akupunktur als erste Therapie gegen Krebserkrankungen anwenden. Sie sollte hier höchsten als unterstützende Therapie zur Schulmedizin dienen, da sie wie oben genannt, zur Verbesserung der Selbstheilungskräfte beiträgt. Des Weiteren kann die Akupunktur auch nicht viel gegen schwere Hormonstörungen ausrichten. Da hier die Hormondrüsen meist schwer beschädigt und nicht regenerierbar sind. Dies ist beispielsweise bei manchen Patienten mit Diabetes der Fall. Allgemein kann die Akupunktur nicht viel gegen beschädigte oder sogar defekte Organe ausmachen. Auch hilft die Akupunktur erfahrungsgemäß bei schweren Neurosen und Psychosen sowie Augenkrankheiten und Multiple Sklerose nicht viel weiter. Ausnahmen bestätigen jedoch die Regel.
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