Für ein erfolgreiches Ergebnis sollte unbedingt ein Lehrer besucht werden. Zur Ergänzung der Stunden kann man sich auch durch entsprechende Literatur oder Filme Wissen aneignen. Bei allen 3 Bewegungstherapien empfiehlt es sich bei gezielter Behandlung oder Vorbeugung von Leiden ein Gespräch mit einer fachkundigen Person (zum Beispiel Trainer) durchzuführen, da dies eine individuellere Gestaltung ermöglicht. Als wichtig erachte ich es ebenfalls, sich vor und während einer solchen Therapie etwas über die Herkunft und das Anliegen derselben zu informieren, damit auch ihre Ziele verstanden werden können.
Als erstes beginnt man mit so genannten Grundübungen( zum Beispiel Atemübungen) zum Lockern, Sensibilisieren und für die bessere Kontrolle des Körpers und des Geistes. Nach einigen Trainingseinheiten kann man mit den Hauptübungen beginnen, die hauptsächlich auf ein sachgerechtes und schonendes Weiterentwickeln des eigenen Körpers zielen. Einige berühmte Übungen, die so oder so ähnlich in allen östlichen Bewegungstherapien aufzufinden sind, sind zum Beispiel „Der Kranich“ oder „ Das Boot auf das Wasser schieben“. Diese und andere Bewegungsabläufe sollte man mit vielen anderen zu einem Komplex zusammenfügen. Empfohlen wird hierbei eine Trainingseinheit von etwa einer Stunde. Bestenfalls am Morgen.
Da der Körper durch nachlassende Beanspruchung erschlafft, sollten diese Trainingseinheiten jeden Tag einmal wiederholt werden. Bei zu vielen und zu langen Einheiten verschlechtert sich die körperliche Verfassung drastisch. Dies ist auf die nachlassende Konzentration, die zunehmende Verkrampfung und Erschlaffung des Körpers zurückzuführen, wie ich in einem 2-wöchigen übertriebenen Tai-Chi-Chuan-Selbstversuch erfahren musste. Bei korrekter und konsequenter Durchführung der Bewegungstherapien tritt bei allen 3 untersuchten Therapien ein starkes Wohlbefinden, seelische Ausgewogenheit und eine deutliche Stärkung der Abwehrkräfte, nach etwa 2 bis 4 Wochen, ein. Der positive Effekt auf den Körper lässt schon kurze Zeit nach dem beenden der permanenten Übungen nach!
zu den Quellen |