Einer der wichtigsten Grundbausteine des Qi-Gong, des Tai-Chi-Chuan und auch des Yoga sind die Chakren. Chakren sind die Energiezentren unseres Körpers und durch Meridiane verbunden. Es gibt ungefähr 80 000 Chakren. Von diesen wird aber in allen hier vorgestellten Bewegungstherapien nur sieben eine herausragende Bedeutung zugeschrieben.
Das erste dieser Hauptchakren ist das Wurzelchakra(Tor zur Erde), welches seinen Sitz in der Steißbeingegend hat. Ein gestörtes Wurzelchakra führt zu Verstopfung, Übergewicht, Hämorrhoiden, Arthritis, Kniebeschwerden und schlechte Durchblutung von Armen und Beinen. Auf seelischer Ebene sind Störungen der Auslöser für Unfallneigung, Abhängigkeit, eine Identitätskrise und mangelnden Selbstbewusstsein.
Das Tor des Lebens ist das zweite Chakra. Es liegt in der Mitte des Bauches und ist verantwortlich für Sexualität, Kreativität, Blase und Kreislauf. Liegen Störungen des zweiten Chakras vor, kann es zu Rückenschmerzen, Unfruchtbarkeit, PMS , Geschlechtskrankheiten und Arthritis kommen. Seelisch steht ein Mangel oder Überfluss an Chi für eine geschwächte Persönlichkeit, Depressionen, Hysterie und Impotenz.
Im Solar Plexus befindet sich das Chakra der Emotionen. Seine Aufgaben sind die Nebennieren, der Solar Plexus, die Milz, die Bauchspeicheldrüse und der Magen. Liegen hier Störungen vor, kann man mit einem nervösen Magen, Anorexie, Diabetes, Blutzuckerschwankungen, Anämie, Allergien, Übergewicht sowie Leber-, Nebennieren- und Milzerkrankungen rechnen. Seelische Auswirkungen des dritten Chakras können Machtgefühle, Süchte, Wut, Furcht aber auch manische Depressionen, Schlaflosigkeit und psychosomatische Krankheiten sein.
Das vierte Chakra liegt beim Herzen und heißt demnach auch Herzchakra. Es wird auch als das Zentrum der Liebe bezeichnet. Herz, Thymusdrüsen, Immunsystem, Kreislauf, Lungen und die gesamte Atmung sind ihm unterstellt. Bei Fehlern in diesem Bereich treten Herz- Kreislauf- Beschwerden, Bluthochdruck, Rückenschmerzen, Kinderkrankheiten und Gebrechen der Atemwege auf. Fehlendes Verständnis, Mitgefühl, fehlende Fähigkeit der Liebe sowie innere Konflikte, Beziehungsprobleme, Vereinsamung und Neigung zur Selbstzerstörung können Anzeichen für Missstände beim vierten Chakra sein.
Das Kehlkopfchakra ist das Zentrum des Vertrauens und seine körperlichen Verbindungen finden sich zur Schilddrüse, Nebenschilddrüse, zum Lymph-, Immun- und Nervensystem. Kommt es zur Störung dieses Chakras können die Folgen Zahn- und Ohrenschmerzen, Hals- und Schulterbeschwerden und Schwierigkeiten mit den Bronchien sowie beim Hören und Sprechen sein. Des weiteren können ein schlechtes Gedächtnis, Sprachprobleme, Stottern und auch Misstrauen weisen auf eingeschränkte Aktionsmöglichkeiten des fünften Chakras hin.
In der Mitte der Stirn befindet sich das dritte Auge, welches die Wahrnehmung und das Urteilsvermögen steuert. Seine körperliche Ausprägung findet das dritte Auge in der Hirnanhangsdrüse, der linken Gehirnhälfte und im Zentralnervensystem. Ist es gestört finden sich Nebenhöhlenerkrankungen, Nervosität, Kopfschmerzen und Augenprobleme. Seelische Mangelerscheinungen können Verwirrung, Konzentrationsschwäche, Realitätsverlust, Paranoia und in schweren Fällen auch Schizophrenie sein.
Der Sitz des Bewusstseins ist das Scheitel- oder Kronenchakra. Es findet sich in der Hypophyse, der rechten Gehirnhälfte und dem Kleinhirn wieder. Bei Funktionsstörungen treten Epilepsie, Migräne und Krankheiten der Hypophyse auf. Störungen spiegeln sich auch in Leichtgläubigkeit, Alpträumen, multipler Persönlichkeit und Desinteresse am Glauben und dem Spirituellen wieder.
Chakren wandeln Chi um, speichern es und verändern seine Schwingung. Außerdem können sie noch Informationen über die Körper (physisch, Äther-, Emotional- Mental-, Astral-, Kausal-, Seelen-, Spiritualkörper) des Chi leiten.
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