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Definierung alternativer Bewegungstherapien

Als alternative Bewegungstherapien werden alle, von der Schulmedizin nicht anerkannten, Therapien bezeichnet, die mit verschiedenen Bewegungsabläufen versuchen den menschlichen Körper oder/und Geist zu heilen. Um die Fülle der alternativen Bewegungstherapien zu verkürzen und dennoch umfassen zu können, wird sich diese Seminarfacharbeit nur mit den 3 bekanntesten östlichen Therapien beschäftigen: Tai-Chi-Chuan(oder Taiji), Chi-Gong(oder Qi-Gong) und Yoga. Diese 3 kommen alle ursprünglich aus Ostasien und streben die möglichst vorbeugende und ganzheitliche Heilung an (das heißt sowohl Körper als auch Geist).

Diese beiden sind so ziemlich die einzigen Gemeinsamkeiten, denn die Ursprungsländer der 3 sind unterschiedlich. Während Tai-Chi-Chuan und Chi-Gong aus China kommen, ist das Vaterland des Yoga Indien. Tai-Chi-Chuan und Chi-Gong richten sich beide nach dem Prinzip des „Ying und Yang“ (das heißt dem Zusammenspiel der Gegensätze; siehe Akupunktur) aus. Auffällig wird die gleiche Silbe „Chi“(siehe Akupunktur) in beiden Namen. Hierbei handelt es sich um die Lebenskraft „Chi“, die laut der „traditionellen, chinesischen Medizin“ durch den Körper fließt und leben lässt. „Tai-Chi“ ist das höchste Prinzip des „Ying und Yang“. „Chuan“ steht für Boxen. Also ist Tai-Chi-Chuan eigentlich das Boxen für den Ausgleich der eigenen Lebensenergie. In Deutschland ist es auch als „Schattenboxen“ bekannt. So wie Tai-Chi-Chuan ist auch das Chi-Gong bestrebt durch langsame, ruhige, konzentrierte und harmonische Bewegungen den Fluss des Chi zu verbessern. Zu diesem Zweck haben beide verschiedene Bewegungsvorschriften (wie zum Beispiel „Der Kranich“ oder „Das Boot auf's Wasser schieben“). Yoga wird ins Deutsche übersetzt mit Ochsenjoch, wobei man sich hier vorstellen muss, dass ein starker Ochse, der für den Körper steht, von einem klugen Menschen, welcher für den Geist steht, gelenkt wird. Somit bedeutet Yoga seinen Körper und sein Handeln bewusst zu kontrollieren. Das fordert zum Beispiel die vollständige Gewalt über das vegetative Nervensystem zu besitzen. Yoga versucht dies durch Bewegungsübungen, so genannte „Asanas“, die exakt ausgeführt werden müssen, umzusetzen. Hierbei müssen alle Bewegungsabläufe bewusst durchgeführt werden. Des weiteren muss man Reflexe, wie den Atemreflex, den Übungen anpassen.

 

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letzte Aktualisierung am 26-12-05 um 17:00Uhr
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