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Homöopathie - Möglichkeiten und Grenzen

Möglichkeiten der Homöopathie

Die Homöopathie ist in einem sehr großen Rahmen einsetzbar und selbst wenn sie nicht mehr heilend wirken kann, lindert oder unterstützt sie. Sie kann einerseits akute Krankheiten heilen aber auch andererseits, und das ist das Besondere an der Homöopathie, chronische Krankheiten, wie zum Beispiel Neurodermitis, Heuschnupfen und Asthma. Begleitend kann sie bei Krebstherapien und Hirnblutungen bei Früh- und Neugeborenen benutzt werden.

Das Besondere an der Homöopathie ist die Tatsache, dass sie keinerlei Nebenwirkungen besitzt. Natürlich gibt es die Erstverschlimmerung, doch diese wird nicht als Nebenwirkung gesehen, sondern vielmehr als positives Zeichen für die erste Reaktion des Körpers. Solange die Mittelwahl und die Herstellung nach Vorschrift verläuft gibt es also keine Nebenwirkungen (bei falscher Mittelwahl kommen zum Beispiel andere Symptome dazu, die jedoch schnell wieder abklingen, beziehungsweise mit einem entsprechenden homöopathischen Gegenmittel schnell wieder zu beheben sind).

Man kann also sagen, dass die Homöopathie ein großes Potential besitzt, das nur darauf wartet erforscht zu werden.

Grenzen der Homöopathie

Leider ist auch die Homöopathie kein Allheilmittel und hat somit ihre Grenzen. Eine große Einschränkung gibt es, wenn das Gewebe oder sogar Organe verletzt wurden oder ein chirurgischer operativer Eingriff nötig ist, in diesen Fällen kann die Homöopathie nichts tun. Die Begründung ist ganz einfach: Die Homöopathie hilft dem Körper sich selbst zu heilen, was durch Reize geschieht (siehe Wirkungsweise), doch wenn der Körper auf Grund zu starker Beschädigung es nicht schafft diese Reize wahr zu nehmen, beziehungsweise auf sie zu reagieren, dann muss direkt eingegriffen werden und das geht nur über andere Verfahren, zum Beispiel die der Schulmedizin.

Doch auch eine etwas unscheinbarere Grenze ist vorhanden, nämlich wenn der Patient nicht in der Lage ist, seine Symptome genau zu beschreiben, denn das würde eine genaue Mittelwahl unmöglich machen.

Was die Homöopathie (leider) auch nicht vermag, oder nur mit gewissen Risiken verbunden, ist das Vorbeugen vor Krankheiten, denn die Mittel wirken nicht wie eine schulmedizinische Impfung. Das Risiko besteht darin, dass die Homöopathie nicht nur vor gefährlichen Krankheiten schützt, sondern sie auch hervorrufen kann. Deswegen sind viele Heilpraktiker eindeutig gegen Impfungen im homöopathischen Stil eingestellt.

Abschließend dazu müssen noch die Heilungshindernisse genannt werden, die eine Heilung verlangsamen oder sogar stoppen können. Dazu zählen zum Beispiel eine falsche Ernährung, Drogenkonsum, Stress und zusätzliche Medikamente, die nebenbei genommen werden (müssen). Daraus ergibt sich die größte Grenze der Homöopathie: Wenn der Körper aufgrund von langjährigen Therapien, wie zum Beispiel die regelmäßige Einnahme von Schlaftabletten oder Kreislauftabletten, vollzogene Chemotherapien und ähnlichem soweit geschwächt ist, dass er seine regenerativen Kräfte verloren hat, dann kann die Homöopathie an dieser Stelle nicht mehr helfen.

 

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letzte Aktualisierung am 26-12-05 um 17:00Uhr
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