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Homöopathie - Der Placebovorwurf

Der Hauptangriffspunkt für Kritiker liegt beim Placebo-Effekt. Ein Placebo ist ein Mittel, das keine Wirkstoffe beinhaltet oder schon auf Grund der Wirkung niemals heilen könnte (zum Beispiel Antibiotika bei einem Virus). Trotz dieser Tatsache tritt eine Heilung auf, was damit begründet wird, dass der Patient stark an die Wirkung glaubt und deswegen geheilt wird.

Der Vorwurf, dass das auch auf homöopathische Mittel zutrifft (da sich ab der 12. Potenz kein Wirkstoff mehr feststellen lässt) kann jedoch mittlerweile wiederlegt werden. Der Placebo-Effekt stützt sich auf den Glauben an die Wirkung, doch die Homöopathie wirkt auch auf Tiere und kleine Kinder und diese glauben nicht an die Wirkung und werden trotzdem geheilt. Weiterhin können im Schlaf verabreichte Medikamente ebenso wirken und der Patient weiß nicht einmal etwas davon, also kann er nicht daran glauben. Der Vergleich hinkt auch an einer weiteren Stelle, nämlich bei der Erstverschlimmerung, die ja das erste gute Zeichen des Heilungsprozesses ist. Ein reines Zuckerkügelchen könnte niemals eine Erstverschlimmerung bewirken, denn selbst die, die an eine direkte Heilung ohne Erstverschlimmerung geglaubt haben erfuhren sie trotzdem, was bei einem reinen Placebo niemals der Fall wäre.

 

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letzte Aktualisierung am 26-12-05 um 17:00Uhr
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