Die Ähnlichkeitsregel
Die Ähnlichkeitsregel ist das Grundprinzip der Homöopathie. Sie lautet: „Similia similibus curentur“, was soviel heißt, wie „Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt“. Der Gedanke hinter diesem Ausspruch ist der, dass nur ein homöopathisches Mittel wirken kann, wenn es an einem gesunden Menschen verabreicht dieselben Symptome hervorruft, wie die des zu behandelnden Patienten. (Siehe auch Die Geschichte der Homöopathie)
Dieses Prinzip wurde bereits von den Ärzten Hippokrates (460-377 v.Chr.) und Paracelsus (1493-1541) beschrieben.
Die Wirkung des Mittels
Man geht davon aus, dass das Wasser, in dem das Mittel hergestellt, beziehungsweise es aufgelöst wird (zum Beispiel bei der Einnahme einer Globuli in einem Glas Wasser) eine „Erinnerung“ besitzt. Das bedeutet, dass die Struktur des Wirkstoffes vom Wasser gespeichert wird und so seine Wirkung entfalten kann. Das ist auch der Grund, warum diese Mittel heilen, obwohl kein Molekül des Ausgangsstoffes mehr messbar ist.
Das Mittel selbst wirkt folgender Maßen: Das Mittel bewirkt einen Reiz auf den Körper und zwar mit den selben Auswirkungen, wie die Krankheit selbst, jedoch bedeutend schwächer. Man könnte es mit einer Impfung vergleichen, mit dem Unterschied, dass die Impfung vor einem Krankheitsfall stattfinden muss. Der Körper bemerkt nun den Reiz und wirkt entgegen. Während dieser Zeit tritt die Erstverschlimmerung ein, da ja das Mittel die gleiche Wirkung und somit auch die gleichen Symptome hat, wie die Krankheit. Da jedoch das Mittel nur schwache Reize sendet, ist es auch schnell durch die Körperabwehrreaktion wieder besiegt. Diese Reaktion hat jedoch nach dem Vernichten des Mittels noch Restenergie, die nun dazu verwendet wird die eigentliche Krankheit zu bekämpfen. Dies zeigt eindeutig, dass nicht das Mittel die Krankheit, beziehungsweise die Symptome besiegt hat, sondern der Körper selbst (wenn auch nach einem kleinen Anstoß).
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