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Arten der Hypnose

Direkte Hypnose

Die direkte Hypnose entstand durch die historische Entwicklung der Hypnose. Dabei wird dem Patienten eine passive und untergeordnete Rolle während der Hypnose zugeteilt. Der Hypnotiseur dagegen hat eine dominante und übergeordnete Rolle. Dies ist auch an den sehr direkten und klaren Suggestionen während der Hypnose zu erkennen.

Ein weiteres Merkmal dieser Hypnoseart ist das der Ablauf und die Ziele vorher strikt geplant werden und dann auch so durchgeführt werden.

 

Indirekte Hypnose

Das Gegenteil zur direkten Hypnose bildet die indirekte Hypnose. Sie wurde von Milton Erickson entwickelt und wird immer häufiger angewendet, da diese Hypnose für den Patienten schonender ist als die direkte Hypnose.

Bei der indirekten Hypnose bemerken die Patienten nicht, dass sie hypnotisiert werden. Dies ist damit zu erklären, dass die Hypnose durch einen Dialog zwischen Patient und Hypnotiseur herbeigeführt wird. Einen weiteren Vorteil stellt die Flexibilität der indirekten Methode, der Hypnotiseur kann besser auf die Reaktionen des Patienten regieren.

Aus dem bei liegendem Interview mit Frau Sokollik ist hervorgegangen das sie die indirekte Hypnose gerade wegen dieser Vorteile anwendet.

 

Tiefengrade der Hypnose

Die Hypnose wird in drei Tiefengrade unterteilt: die leichte Hypnose, mittlere Hypnose und die tiefe Hypnose. Dabei sind diese nicht eindeutig festzulegen da es in einander übergehende Zustände sind.

 

7.5.1. Leichte Hypnose

In der leichten Hypnose, ist der Patient leicht entspannt. Das Bewusstsein ist noch sehr aktiv, wodurch Suggestionen kaum vom Unterbewusstsein angenommen werden. In diesem Stadium ist eine Behandlung des Patienten nur begrenzt möglich.

 

Mittlere Hypnose

Bei der mittleren Hypnose ist der Entspannungszustand weiter voran geschritten. Nun werden alle Suggestionen die nicht im Gegensatz zur Persönlichkeit des Patienten stehen, von diesem akzeptiert und ausgeführt. In dieser Phase ist auch möglich Suggestionen zu geben die erst im Wachzustand wirken, diese werden auch Posthypnotische Aufträge genannt. Aufgrund dieser Möglichkeiten ist es erst in der mittleren Hypnose sinnvoll, eine Behandlung einzuleiten.

 

Tiefe Hypnose

In der tiefen Hypnose ist der Entspannungszustand soweit fort geschritten, dass der Patient nun komplett entspannt ist. Ab jetzt ist das Bewusstsein völlig deaktiviert, wodurch das Unterbewusstsein jede Suggestion ausführt, es ist egal ob diese nun logisch oder unlogisch ist. Aber die tiefe Hypnose erreichen nur wenige Menschen.

 

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letzte Aktualisierung am 26-12-05 um 17:00Uhr
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