Auf den menschlichen Organismus
Die Wirkungen der Hypnose auf den Körper des Menschen sind sehr tief greifend, da durch die richtigen Suggestionen die in der Hypnose gegeben werden, bestimmte Körperfunktionen, darunter auch lebenserhaltende, beeinflusst werden können. Dies sollte allerdings nur von erfahrenen Hypnotiseuren angewendet werden, weil dabei Risiken bestehen, dem Körper zu schaden.
Z.B. ist es möglich die Atmung und die Pulsfrequenz zu beschleunigen oder zu verlangsamen, des weiteren kann Niesen, Husten o. Gähnen hervorgerufen werden. Es ist weiterhin auch möglich die Magensaftsekretion o. die Schweißabsonderung zu verändern.
Doch für diese Beeinflussung des Körpers ist eine gute Konzentrationsfähigkeit des Patienten nötig, oder von einem selbst, wenn man dies über Selbsthypnose versucht zu veranlassen.
Auf die Wahrnehmung des Menschen
Die Wirkung auf die Wahrnehmung kann man nochmals in 2 Punkte unterscheiden, die negative und die positive Sinnestäuschung.
Bei der Negativen Sinnestäuschung wird dem Patienten z.B. unter Hypnose suggeriert das er in einem leeren Raum ist, obwohl der Raum in dem sich der Patient befindet, nicht leer ist und wenn der Patient nun durch diesen Raum läuft, sieht dieser die Gegenstände o. Möbel die dort stehen nicht. Es ist sogar möglich den Patienten zu erblinden lassen, dabei wird dem Patienten suggeriert, dass alles vor seinen Augen schwarz werde, bis er nichts mehr sieht. Dies sollte man jedoch nur für einige Augenblicke so belassen, weil bei dieser Situation die meisten Patienten Angstzustände bekommen. Diese Änderung nennt man Negative Sinnestäuschung, weil etwas aus der Wahrnehmung des Patienten entfernt wird.
Die Positive Sinnestäuschung funktioniert ganz ähnlich, es wird dem Patienten, nun aber suggeriert das dieser irgendetwas sehe, obwohl dieses nicht vorhanden ist. Ein Beispiel dafür ist, dass man einen Patienten die Suggestion gibt, dass er auf einer bestimmten Karte eines Kartenspieles einen großen Punkt sehe, dann würde dieser auch diesen Punkt auf der Karte sehen. Die Positive Sinnestäuschung wird so genannt, da der Wahrnehmung des Patienten etwas hinzugefügt wird.
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